Mode und Schule – ist das vereinbar?

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Mode und Schule - einige Länder machen es uns vor. Es gibt einheitliche Schulkleidung und das ohne Ausnahmen. Und das ist eine echt gute Sache.
 
Man kann als Elternteil nur erahnen, wie schwer es das eigene Kind haben wird, wenn es nicht den modischen Standards der anderen Kids entspricht. Kinder können, was das angeht, ziemlich gemein und hart sein. Sobald einer nicht in das Schema passt, naja dann ist er schnell bei den anderen unten durch.

Kinder – meist wohlhabender Eltern setzen Trends. Sie tragen Marken-Klamotten und wer sich das nicht leisten kann, wird als Außenseiter abgestempelt. Dabei haben die Kids doch eigentlich noch gar nicht das Gefühl für den Wert der Kleidung. Sicher, sie bekommen es von ihren Eltern vorgelebt, aber was ist mit den Kindern, deren Eltern nicht so gut situiert sind und den Kindern keine Markenkleidung kaufen können? Die Kinder verstehen es meist nicht – sie können noch gar nicht einschätzen, wie schwer es ist, Geld zu verdienen. Kinder wissen eigentlich noch gar nichts mit den Markennamen anzufangen.

Ehrlich gesagt muss es ja auch nicht sein, dass man bereits die Kleinsten auf Marken trimmt. Wenn man es so nimmt, dann sind die Eltern schuld, wenn ein Kind aufgrund seiner Kleidung zum Außenseiter wird. Nicht die Eltern, die sich die Markenkleidung nicht leisten können, sondern die, die ihre Kinder mit Markenkleidung in die Schule schicken. Den Kindern wäre es mit Sicherheit egal, welcher Name oder welche Marke sich hinter ihrer Jenas oder ihrem Shirt verbirgt - Hauptsache es gefällt. Hip und trendy sollte es sein – dem Alter entsprechend und es sollte keine Rolle spielen, wo man das Kleidungsstück gekauft hat und welches Label sich dahinter verbirgt.

Mit einheitlicher Schulkleidung ginge es vielen Kindern besser. Sie würden nicht aufgrund ihrer Kleidung diskriminiert und hätten es wesentlich einfacher Freunde zu finden.

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